Wer den Einbau eines Kamins plant, steht vor einer recht schwierigen Entscheidung, denn der Oberbegriff „Kamine“ fasst eine Vielzahl an Kaminvarianten zusammen. So wird zwischen dem „offenen Kamin“, einem Kamin- und Kachelofen sowie dem Elektro-, Gel – und Bioethanolkamin unterschieden. Während die drei letzteren auch in Mietwohnungen problemlos errichtet werden können, muss der Aufbau eines offenen Kamins, eines Kachelofens oder Kaminofens vom zuständigen Schornsteinfeger und ev. vom Vermieter b.z.w. Hauseigentümer genehmigt werden, da für diese Kamine ein Schornstein erforderlich ist.
Elektro-, Gel- und Bioethylenkamine
Um die behagliche Atmosphäre eines Elektrokamins genießen zu können, wird lediglich eine Steckdose mit 230 V benötigt. Für den Gelkamin ist Brenngel erforderlich, das in feuerfesten Dosen erhältlich ist. Diese werden, möglichst nicht sichtbar, zwischen Keramikholzscheite platziert. Der Gelkamin muss gelegentlich gereinigt werden. Der Bioethanolkamin (Ethanol ist ein reiner, hoch filtrierter Brennstoff) hinterlässt keine Rückstände. Das Brennmittel verbrennt geruchs- und schadstofffrei.
Der Kaminofen
Das Angebot an Kaminöfen ist fast unüberschaubar. Der Kaminofen kann rund, rechteckig oder dreieckig sein. Es gibt ihn drehbar, so dass von jeder Ecke des Raumes die Sicht auf das flackernde Feuer möglich ist, und er wird als platzsparendes Eckmodell mit großer Panoramascheibe angeboten. Häufig verfügt der Kaminofen über ein Fach für Holzscheite, eine Warmhalteplatte oder ist sogar mit einem Backofen ausgestattet. Der Korpus des Kaminofens kann aus Stahl oder Gusseisen gefertigt sein. Passend zur Inneneinrichtung besteht die Möglichkeit zwischen Marmor-, Granit- und div. Kachelverkleidungen zu wählen. Sehr edel wirken handglasierte Motivkacheln. Wer sich für eine Specksteinverkleidung entscheidet, profitiert lange von der Strahlungswärme des Ofens. Speckstein speichert sehr gut die Wärme und gibt sie, nachdem das Feuer erloschen ist, noch über Stunden kontinuierlich an den Raum ab.
Überlegungen zum Kaminofen
Vor dem Kauf eines Kaminofens muss mit dem Bezirksschornsteinfeger abgeklärt werden, ob der Bau einer Kaminanlage, einschließlich Schornstein, überhaupt möglich ist. Auch die statischen Gegebenheiten des Fußbodens (Zimmerdecke) sollten geklärt sein, damit der Boden dem Gewicht des Kaminofens standhält. Wichtig sind die Frage des Standortes und die Anzahl der Räume, die durch den Kaminofen geheizt werden sollen. Die kW- Zahl richtet sich nach der Quadratmeterzahl der zu beheizenden Räumlichkeiten. Damit der Kauf eines Kaminofens kein Fehlkauf wird, ist eine angemessene und kompetente Beratung zu empfehlen.
Kommentare:
2 Kommentare zu "Kamine"
Ethanolkamin am 19. Juli 2009 um 22:06
Das mit den Ethanolkaminen ist richtig.
Einfach handhabung und eine günstige Anschaffung.
Wenn ich darf, kann ich den shop (Link gelöscht) empfehlen.
Dort haben wir uns Bekannte schon sehr gute Erfahrungen gemacht.
Der Verbauch liegt bei ca. 15-20 cent in der Stunde.
Tischkamin am 19. Juli 2009 um 13:47
Hallo!
Ethanolkamine sind eine tolle Sache.
Wir haben uns mit diesem Thema viel beschäftigt.
Darum haben wir einen Blog darüber eröffnet.
ADmin: Das ist ja toll
(Link gelöscht)
In unserem Blog könnt ihr alles über Tischkamine/Tischfeuer/dekokamine etc. lesen.
Grüsse
Sven